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Die beste Karriereleistung: Smooth Operator Top-Vierter - vom 09.08.2010, 10:05
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GaloppOnline.de: Die beste Karriereleistung: Smooth Operator Top-Vierter
Die Aufgabe schien auf dem Papier bleischwer, doch Stall Jennys Smooth Operator (Foto) meisterte die Herausforderung am Sonntag in Deauville mit Bravour. Im Prix Maurice de Gheest (Gruppe I, 250.000 Euro, 1300 Meter) eroberte der von Mario Hofer vorbereitete Crack einen glänzenden vierten Platz.
Dabei hatte der 380:10-Außenseiter, der seine beste Karriereleistung überhaupt hier unter Yann Lerner zeigte, unterwegs noch einiges gegen sich. Denn während der Aga Khan-Vertreter Varenar vorne den Takt anschlug, lag Smooth Operator im hinteren Drittel und hatte lange kaum Platz zur Entfaltung.
Hinter einer Wand von Pferden fasste der Deutsche riesig Tritt und verfehlte Rang drei gegen High Standing erst nach Zielfoto, dennoch eine tolle Vorstellung. Nicht weit geschlagen war auch Indomito (D.Bonilla/P.Vovcenko) als Achter.
Nach einem erbitterten Kampf verlor die Dreijährige Joanna den Sieg noch gegen den sehr stark auftrumpfenden Engländer Regal Parade (Adrian Nicholls/David Nicholls, 92:10), der zuvor in Newbury auf Gruppe III-Level erfolgreich war.
Einen guten dritten Rang belegte Gestüt Karlshof Love And War (J.Victoire/J.de Roualle) in einem 34.000er über 2400 Meter.
Glänzend verkaufte sich nach einem Rennen aus dem Vordertreffen Stall Unias Lone Star (O.Peslier/H.W.Hiller, 190:10) in einem 48.000 Euro-Handicap über 1900 Meter. Denn er musste sich nur knapp gegen das einstige Gruppepferd Jack Junior geschlagen geben.
Vierter wurde Lasse (A.Crastus/Besitzer Simon Springer), während Halstead Heroe (F.Prat/W.Hefter) zurückstecken musste. Als bester Deutscher wurde Tresco (F.-X. Bertras/M.Figge) Vierter in einem 23.000er-Handicap über 1900 Meter, nachdem er lange mehr zu erreichen schien. Er blieb knapp vor Stall Australias Crossbill (J.Victoire/W.Baltromei), während Grazilla (I.Mendizabal/A.Trybuhl) früh geschlagen war.
In Vittel wandelte Trainer Dr. Andreas Bolte auf der Siegerstraße, denn der von ihm vorbereitete Standby Junior holte sich unter Eric Wehrel ein 12.000 Euro-Rennen über 2100 Meter.
Der deutsche Derby-Vierte Sir Lando landete im Schwedischen Derby in Jägersro auf Platz drei. Hier siegte der 28:10-Co-Favorit Moe Green (Rafael Schistl/Francisco Castro). (08.08.2010)
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GaloppOnline.de: Potters contra Hofer: Packender Zweijährigen-Endkampf - vom 09.08.2010, 10:00
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Potters contra Hofer: Packender Zweijährigen-Endkampf
Mit einer Überraschung begann der Renntag am Sonntag in Frankfurt, denn der heiße 19:10-Favorit Nightdance Prince musste im 1300 Meter-Zweijährigenrennen im Einlauf früh passen und fiel auf den letzten Rang zurück. Vorne gab es einen heißen Kampf zwischen der Sinndar-Tochter Avinnda (Philippe Sogorb/Toni Potters, 96:10) und dem Big Shuffle-Nachkommen Noble Wind (Jozef Bojko/Mario Hofer, 72:10), aus dem Noble Wind als hauchdünner Sieger hervorging, während Skagen gegen Abielo Rang drei eroberte, womit nur Pferde der Ställe Toni Potters/Mario Hofer auf den ersten vier Plätzen einkamen (Video ansehen).
Skagen hatte viel Pech, war laut Toni Potters "die moralische Siegerin, während Avinnda vom ersten Start in Vittel sehr profitiert hatte."
Der Sieger hat nun eine Reihe von Auktionsrennen zur Auswahl. "Jeder Tropfen Regen war gut für uns", verriet Besitzerin Ulrike Frank, deren Pferde die Farben des früheren Gestüts Fohlenhof tragen.
Trotz eines grottenschlechten Rennverlaufs (sie saß lange rettungslos fest) spurtete die 22:10-Chance Lasina (Filip Minarik/Jean-Pierre Carvalho) für den Stall Lucky Owner in einer 2000 Meter-Konkurrenz für Dreijährige noch locker zu ihrem ersten Treffer gegen die stark debütierende Salon Musique und Murakami (Video ansehen).
Im Viererwett-Rennen legte Viktor Schulepov auf derm von Clemens Zeitz trainierten Dreijährigen Perfect Son (148:10) einen Husarenritt von der Spitze aus hin und hatte damit gegen Brethilia, Ovambo und Sexy Eyes Erfolg. 57.052:10 bezahlte die Viererwette.
Unverändert auf den ersten Deutschland-Sieg 2010 warten musste zunächst an diesem Nachmittag das Gestüt Auenquelle, denn der Rekonvaleszent Auenjäger kam in einem 2150 Meter einfach nicht an La Lune (Daniele Porcu/Kevin Woodburn, 25:10) vorbei.
Völlig formgemäß endete der Ausgleich III über 2450 Meter. Hier hielt Gestüt Bonas Mombasa (Filip Minarik/Peter Schiergen, 21:10, Foto) einen frühen Vorsprung gegen Woronin.
Das höchstdotierte Rennen des Tages war der Sheikh Zayed bin Sultan al Nahyan Listed Cup (15.000 Euro, 1600 m) für Arabische Vollblüter. Hier gab es einen französischen Einlauf durch den leichten Gewinner Saher (Philippe Sogorb, 35:10) und Salaamah, während Kadesch D.A. als Dritter schon deutlicher distanziert folgte (Video ansehen).
Im 1600 Meter-Ausgleich III knüpfte die Bahn- und Distanzsiegerin Molly Maxima (Pascal Jonathan Werning/Hans Walter Hiller) wieder an ihre Bestform an und überraschte zum Toto von 251:10 gegen die etwas unglücklich agierende Favoritin Amazing Beauty und Wina Danon. Das finale 1600 Meter-Handicap sicherte sich mit Krasiwaja (Nadia Zeidan/Gerald Geisler, 57:10) ein Gast aus Iffezheim.
Bestens besucht präsentierte sich die Bahn in Niederrad mit 8000 Zuschauern. 132.795 Euro bilanzierte man an den Wettschaltern. (08.08.2010)
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Doppelsieg im Auktionsrennen und Earlsalsa wird Zweiter - vom 02.08.2010, 11:00
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GaloppOnline.de: Doppelsieg im Auktionsrennen und Earlsalsa wird Zweiter
Zwei deutsche Pferde versuchten sich am Freitagabend im Grand Prix d'Avenches, der mit 90.000 Franken dotierten Listenprüfung über 2400 Meter. Und dabei belegte der von Christian von der Recke für den Stall Blankenese trainierte Earlsalsa (Foto) unter Championjockey Eduardo Pedroza einen wirklich ausgezeichneten zweiten Platz.
Unterwegs hatte der Wallach bereits an dritter Stelle liegend immer eine gute Position in dem man von dem Außenseiter Mopsos angeführten Feld. In der Zielgeraden ging Earlsalsa sofort nach vorne und hatte zunächst auch einen guten Vorteil.
Doch dann drehte in der Bahnmitte der 31:10-Favorit Representing auf, auf dem die Französin Anne-Sophie Pacault, die auch Besitzerin und Trainerin des Rahy-Sohnes ist, lange gewartet hatte.
Und der 31:10-Favorit wurde immer stärker und man konnte früh erkennen, dass er den deutschen Vertreter noch abfangen würde. Am Ende trennte beide eine Dreiviertellänge. Dritter wurde deutlich zurück Mopsos, während es für Petr Oldsaniks Zadounevees (Eric Wehrel) zum fünften Platz reichte. 17.280 Franken verdiente Earlsalsa, für Zadounevees gab es noch 4.320 Franken.
Noch besser lief es für die kopfstarke deutsche Equipe im BBAG-Auktionsrennen über 1200 Meter für die Zweijährigen. Denn in dem mit 50.000 Franken dotierten Youngster-Rennen landeten mit Fort Hastings (Terry Hellier) aus dem Stall von Mario Hofer und Andreas Wöhlers Molly Master (Eduardo Pedroza) gleich zwei deutsche Pferde auf den ersten beiden Plätzen.
Der 20:10-Favorit aus dem Krefelder Stadwald war dabei am Ende souverän mit vier Längen Vorsprung voraus und bleibt auch nach seinem zweiten Start ungeschlagen. Für Mario Hofer komplettierte Quiet Memories (Andre Best) als Fünfte das tolle Ergebnis. Der Österreicher hatte mit Silver Market bereits im Vorjahr die Siegerin in dieser Prüfung gestellt.
Die beiden weiteren deutschen Starter Ach was (Wolfgang Figge/Karoly Kerekes) und Königstreuer (Sascha Smrczek/Daniele Porcu) belegten die Plätze sechs, bzw. acht.
Der Sieg von Fort Hastings wurde mit 24.000 Franken dotiert, für den Zweiten, Molly Master, gab es noch 9.600 Franken. (30.07.2010)
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Glad Sky und Three French Hens gewinnen auf L-Ebene - vom 27.07.2010, 09:10
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GaloppOnline.de: Glad Sky und Three French Hens gewinnen auf L-Ebene
Die Dallmayr Prodomo-Trophy, Limitierter Internationaler Ausgleich auf Listen-Level über 1400 Meter und um 20.000 Euro entscheiden, ging ganz leicht an den Iffezheimer Glad Sky. Wolfgang Gülcher trainiert den vierjährigen Wallach an der Oos und Alexander Pietsch ritt den Big Shuffle-Sohn, der zuletzt vornehmlich in Frankreich engagiert war, aus der Reserve zum Treffer über Night Prince (N. Chalmers) und Golden Whip (M. Forest) (Video ansehen).
Einen äußerst schlechten Rennverlauf fand der hohe Favorit Combat Zone (A. Best) vor, der es innen probierte, dort unter Andre Best aber keinen Durchschlupf fand und hinter Le Big (A. Göritz) nur Fünfter wurde. 129:10 notierte der Sieger am Münchener Totalisator.
Den Dallmayr Coupe Lukull brachte dank eines fulminanten Schlussakkordes die von Mario Hofer trainierte Three French Hens (T. Hellier) an sich. Vorne hatte der Meilenprüfung um 20.000 Euro lange Marny (K. Kerekes) ihren Stempel aufgedrückt, doch rückten Western Mystic (A. Pietsch) und vor allem Three French Hens etwa 250 Meter vor dem Ziel mit vollen Segeln an die Blume-Lady heran und bald auch vorbei.
Terence Hellier verteidigte mit Three French Hens den einmal gewonnenen Vorteil gegenüber Western Mystic sicher. Von weit hinten rückte die dreijährige Hasay (A. Best) noch besser auf, viertes Pferd wurde der tschechische Gast Sakheart (G. Hind) und die Viererwette brachte so von der 91:10-Siegerin aus gesehen stolze 50.002:10 ein (Video ansehen).
Der von Werner Glanz trainierte Fünfjährige Lukian (D. Porcu) setzte sich zum Auftakt des Großen Dallmayr-Renntages in einem stark besetzten Altersgewichtsrennen über 1400 Meter durch und erreichte somit seinen zweiten Jahressieg beim dritten Auftritt. Zunächst führte Mharadono (A. Göritz) die Partie an, doch fiel der von Peter Hirschberger aus Leipzig nach München geschickte siebenjährige Hengst in der Zielgeraden rasch aus dem Rennen.
Dafür rückte innen der favorisierte Shinko’s Best heran und schien zunächst unter Alexander Pietsch auch einem Treffer entgegenzustreben. Doch der Lokalmatador Lukian (Siegquote 49:10) hatte etwas dagegen. Er rückte aus dem Mitteltreffen heran und lieferte sich bis kurz vor dem Ziel einen Zweikampf mit Shinko’s Best, den er letztlich sicher zu seinen Gunsten gestaltete. Den dritten Rang holte sich noch die dreijährige Ordensfrau (K. Kerekes), die aber nie etwas mit dem Siegentscheid zu tun hatte (Video ansehen). (25.07.2010)
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Henk Grewe verstärkt das Jockey-Team am Hofer-Stall - vom 22.07.2010, 09:00
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GaloppOnline.de: Henk Grewe verstärkt das Jockey-Team am Hofer-Stall
Aktuell rangiert er auf Platz sechs der Jockey-Statistik. 25 Erfolge gelangen ihm in der laufenden Saison, verbunden mit einer Gewinnsumme von 170.400 Euro. Neun Prozent der von ihm gesteuerten Pferde kamen als Sieger zurück. Und jetzt lockt ein interessanter Job:
Henk Grewe (Foto), 27-jähriger Reiter aus Krefeld, verstärkt ab sofort das Team von Mario Hofer. "Er hat hier gelernt, kennt sich also bestens aus", erklärt der Erfolgstrainer. Sicherlich werden sich ihm hier gute Chancen bieten.
Durch die schwere Verletzung von Steffi Hofer war der Coach zum Handeln gezwungen. Grewe wird natürlich auch weiterhin für Norbert Sauer und Dr. Andreas Bolte zum Einsatz kommen. (20.07.2010)
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Hofer-Jubel nach Combat Zones 7.Sieg: "Ein geiles Pferd" - vom 19.07.2010, 09:04
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GaloppOnline.de: Hofer-Jubel nach Combat Zones 7.Sieg: "Ein geiles Pferd"
Der Satz erinnerte an einen ähnlichen Spruch von Fußball-Reporter-Ikone Werner Hansch. "Das ist ein geiles Pferd", war Trainer Mario Hofer nach dem Shadwell-Preis am Sonntag in Hamburg völlig begeistert. Kein Wunder, denn der vierjährige Walach Combat Zone (Foto) hatte in diesem 20.000 Euro-Ausgleich I über 1600 Meter unter Ersatzreiter Terry Hellier den siebten Erfolg geschafft!
Der Titel Handicapper des Jahres könnte ihm damit schon sicher sein. Besitzer Guido Schmitt aus Düsseldorf durfte sich nur einen Tag nach dem Ausgleich II-Treffer von Primera Vista über einen weiteren wichtigen Sieg in Horn freuen.
Bei sehr flauer Fahrt tat Terry Hellier das einzig Richtige und beorderte den 35:10-Mitfavoriten bald schon von außen an die Spitze, dort kontrollierte er früh die Konkurrenz und kam zu einem ungefährdeten Drei-Längen-Triumph .
Owentuo raufte Birthday Lion knapp für den Ehrenplatz nieder. Der Pechvogel des Rennens war der stark gewettete Glad Eagle, mit dem sich Adrie de Vries rettungslos festfuhr und der als Vierter völlig unter Wert geschlagen blieb (Video ansehen).
Die Hindernis-Prüfungen in Hamburg bleiben weiterhin eine Domäne von Elfi Schnakenberg und ihrem Sohn Oliver. Denn nach dem Erfolg mit Isola Bene am Samstag drückte Kampino (24:10) dem Hürdenrennen (7000 Euro, 3400 Meter) seinen Stempel auf. Als vieles für den lange führenden Privo sprach, rauschte Kampino noch auf der Flachen mit viel Speed vorbei.
Dritter wurde Time Will Tell, während Final Countdown sich weigerte die Aufgalopphürde zu absolvieren und daraufhin vom Start verwiesen wurde (Video ansehen).
Ein tolles Handicap-Debüt gab die dreijährige Dashing Blade-Tochter Diora (Eduardo Pedroza/Stefan Wegner, 64:10) in einem 1600 Meter-Handicap, als sie knapp gegen Keno und Sachsengold hinkam (Video ansehen).
Einst in Japan stationiert, aber jetzt in Deutschland so richtig auf Touren gekommen: Danon Perth (Jozef Bojko/Andreas Wöhler, 47:10) präsentierte sich in einem 1400 Meter-Ausgleich III weiter gesteigert und rettete sich gegen die heranfliegende Samcible und Giant Step ins Ziel (Video ansehen).
Seinen zweiten Meetingstreffer landete Trainer Sascha Smrczek mit dem tollen Import-Pferd Northern Tour, der mit Eugen Frank allerdings als 28:10-Favorit in der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1600 m) gegen den Trainingsgefährten Falko härter kämpfen musste als erwartet. Die Viererwette mit Venetian Dancer und Royal Kiss auf den Plätzen drei bzw. vier brachte 4413:10 Euro (Video ansehen).
Eine herbe Niederlage für die Oaks d´Italia-Dritte Isantha gab es in einem 8000 Euro-Maidenrennen für dreijährige Stuten über 2200 Meter. Denn die Dai Jin-Tochter gab sich sehr früh geschlagen und endete auf einem der letzten Plätze. Dagegen schoss Rennstall Darbovens Ransom O'War-Tochter Power Eva (54:10, Wladimir Panov) innen durch und kam sicher gegen die Riesenaußenseiterin Dian Goldsborough und Not for Sale hin. Es war der erste Meetingstreffer für Trainer Hans-Jürgen Gröschel (Video ansehen).
Auch Trainer Mario Hofer und Jockey Terry Hellier kamen zu zwei Erfolgen an diesem heißen Nachmittag. Denn Flashing Star holte sich für den Stall Route 66 mit enormer Endgeschwindigkeit noch den finalen Ausgleich IV über 2400 Meter als 60:10-Chance vor Cherry Hill und Royal Hero (Video ansehen).
Einen großen Raum nahmen am Sonntag die Araberrennen ein. In einem 10.000er über 1400 Meter raufte sich der Wallach mit dem Zungenbrecher-Namen Nil Ishan Ibn Al Sakbe (Andre Best/F.Aeschbacher) aus der Schweiz Start-Ziel gegen UAE Dynamic und Malissia nach Hause (Video ansehen).
Im gewöhnlichsten Canter veranschiedete sich der dänische Seriensieger SR Dorwan (24:10, Marc Scott/N.Koustrup) in einem 12.000 Euro-Rennen über 1800 Meter von dem Riesenaußenseiter Sayf und Poulain Kossack (Video ansehen).
In der Shadwell Trophy (15.000 Euro, 1600 m) sprach bis kurz vor dem Ziel alles für die Favoritin Ofira El Samani (Andrasch Starke), doch ganz zuletzt wurde sie noch von dem Belgier Omni D.A. (Koen Clijmans/J.Verstrepen) abgefangen wurde (Video ansehen).
Bei tropischen Temperaturen blieb der Umsatz erneut im Keller. 365.685 Euro (Außenanteil: 163.729 Euro) flossen durch die Kassen. Im Vorjahr hatte man 508.011 Euro erreicht bei nur zehn Rennen erreicht, doch damals gehörte der Hansa-Preis zum Programm und nicht die drei schwächer bewetteten Araberrennen. (11.07.2010)
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Hofer-Dreijähriger Sapphire erneut in Frankreich siegreich - vom 19.07.2010, 08:56
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GaloppOnline.de: Hofer-Dreijähriger Sapphire erneut in Frankreich siegreich
Mario Hofer hat seine Pferde unverändert glänzend in Schwung, das wurde auch am Mittwoch in Deauville wieder deutlich. Der Krefelder Coach hatte dort in einem Handicap für Dreijährige auf der Fibersandbahn (1300 m, 25.000 Euro) mit dem Meshaheer-Sohn Sapphire (Gerald Mosse), der bereits zuletzt in Frankreich gesiegt hatte, und Daniel des Evees (Maxime Guyon) zwei Pferde am Start. Und das Duo aus dem Krefelder Stadtwald lief ausgezeichnet.
Sapphire, der als 24:10-Favorit in die Box einrückte, gewann von der Spitze aus ganz leicht mit zwei Längen Vorteil vor einem kämpfenden Trio. In diesem befand sich auch Daniel des Evees, der schließlich Dritter wurde.
Hofers dritter Starter an diesem Tag, der Oldie Kaliyan (Dominique Boeuf) blieb in einem 3400 Meter-Sandbahnhandicap (17.000 Euro) unopöatziert.
Ebenfalls ohne Möglichkeiten war der von Axel Kleinkorres trainierte Shinko's Best (M.Guyon) in einem Altersgewichtsrennen auf der Sandbahn über 1300 Meter (22.000 Euro).
Dagegen verkaufte sich Sascha Smrczeks Dreijähriger Otou (Laurent Huart) in einem 37.000er über 1300 Meter der Sandbahn nach einer Pause als Dritter ausgezeichnet. (07.07.2010)
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Enora für Röttgen und Stand My Ground in Pride-Farben - vom 19.07.2010, 08:50
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GaloppOnline.de: Enora für Röttgen und Stand My Ground in Pride-Farben
Nach Quantität wie auch nach Qualität, zählten die beiden Dreijährigen-Prüfungen am Mittwochabend im Weidenpescher Park zu den Highlights dieses Sommerrenntages. Im Preis des Hippodroms waren die Stuten unter sich, in Röttgens Farben siegte die von Torsten Mundry aus Warendorf entsandte Enora in sehr feiner Manier.
Mit einem späten, aber recht eindrucksvollen Schlussakkord kam Enora (Foto) noch locker zum Zuge, wurde ihrer 22:10-Favoritenrolle vor New Wonder und Pragelata vollauf gerecht. Siegreiter Eugen Frank: "Die Stute packte sehr gut an, legte ganz zuletzt nochmals zu." Ganz sicherlich dürfte man die Noverre-Tochter aus der erfolgerichen Röttgener E-Linie bald in anspruchsvollen Prüfungen am Start sehen (Video ansehen).
In den Farben der famosen Pride, die seinerzeit von Alain de Royer-Dupre für den skandinavischen Stall NB Bloodstock trainiert wurde und die in den Chanmpion Stakes von Newmarket zur Gruppe-I-Siegerin aufstieg, siegte Stand My Ground im Sion Kölsch-Rennen gegen Imasci und dem klar favorisierten Schlenderhaner Sommerabend.
Mit Terence Hellier im Sattel ließ sich Stand My Ground, der zuletzt auf der Krefelder Heimatbahn nur Lyssio den Vortritt hatte lassen müssen, auch von dem gut endenden Imasci und von Sommerabend, der im Einlauf im weiter nach außen tendiert war und erst mit Anlehung an den Rails nochmals Tritt fasste, nicht verdrängen (Video ansehen).
Stand My Grounds Siegtrainer Mario Hofer: "Der Hengst ist ein spätreifer Bursche, aber wie wir gesehen haben, auf dem Weg nach oben." Imasci bestätigte die jüngste Form auf der ganzen Linie, dem debutierenden Schlenderhaner Sommertag fehlt noch der letzte Schuss Routine. (01.07.2010)
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Longchamp: Sapphire siegt am Montag für Mario Hofer - vom 16.06.2010, 11:00
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GaloppOnline.de: Longchamp: Sapphire siegt am Montag für Mario Hofer
Die tolle Form von Mario Hofer (Foto) in Frankreich ging auch am Montag weiter! Der dreijährige Meshaheer-Sohn Sapphire gewann ein mit 24.000 Euro dotiertes 1400 Meter-Examen mit der Start-Ziel-Taktik unter Gerald Mosse recht locker. 80:10 stand der Dreijährige aus dem Besitz von Cocheese Bloodstock, der beim dritten Start seinen ersten Sieg einfuhr.
Die Favoritenrolle hatte Jean-Pierre Carvalhos Poletto (C. Soumillon) inne, der zum Kurs von 30:10 die Prüfung in Angriff genommen hatte. Gegen den Sieger war der Monsieur Bond-Sohn machtlos, erreichte dennoch einen achtbaren vierten Platz.
Die Karlshoferin Soberania lief im La Coupe auf Gruppe III-Parkett und erreichte unter Johan Victoire den vierten Platz in dem 2000 Meter-Event um 80.000 Euro. Jean de Roualle ist in Frankreich ihr Coach.
Es setzte sich die Monsun-Tochter Stacelita (C. Soumillon) als große Favoritin locker in Szene. Die Rouget-Lady löste sich am Ende locker von den fünf Gegnern, verwies Court Canibal (O. Peslier) und Russian Cross (M. Guyon) auf die Plätze.
Werner Hefters Eragons Dream (G. Mosse) lief in einem Verkaufsrennen über 1950 Meter, das mit 25.000 Euro dotiert war, auf den dritten Platz und zeigte eine gute Vorstellung.
Glad Sky (G. Masure) und Notenhöchster (D. Boeuf) blieben hingegen in einem 1400 Meter-Altersgewichtsrennen (33.000 Euro) unplatziert, hatten mit dem letztjährigen Poule-Sieger Silver Frost (19:10-Favorit, zweitplatziert )allerdings auch starke Gegner vor der Brust. (14.06.2010)
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Union-Gala von Zazou: Hofer-Hengst das Ass für Horn! - vom 15.06.2010, 11:00
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GaloppOnline.de: Union-Gala von Zazou: Hofer-Hengst das Ass für Horn!
Wer das 175. Oppenheim-Union-Rennen (Gruppe II, 100.000 Euro, 2200 m), die wichtigste Vorprüfung für das Deutsche Derby nicht gesehen hat, der verpasste eine der bisherigen Top-Vorstellungen dieses Rennjahres! Denn den dreijährigen Shamardal-Sohn Zazou (Foto) in diesem Event im Weidenpescher Park zu erleben, war mehr als nur eine Augenweide.
Terry Hellier versteckte den 31:10-Co-Favoriten, der in den französischen Poule so unglücklich agiert hatte und dann das Französische Derby ausgelassen hatte, an vorletzter Stelle in einem erwartungsgemäß zunächst sehr langsam angegangenen Rennen.
Die meisten Reiter saßen auf der Bremse, nicht unbedingt ideal für Zazou, aber auch für ein Speedpferd wie den Ittlinger Scalo, der unter Eduardo Pedroza nach seinen beiden Gruppesiegen in Frankfurt und München 18:10-Favorit geworden war.
Wheredreamsare ging notgedrungen nach vorne, gemeinsam mit Next Hight, der Mitte der Gegenseite die Initiative ergriff. Auch Nordfalke war gemeinsam mit Scalo dichtauf, Zazou vor Lindentree sah man am Schluss des Feldes.
Ganz dicht schob sich im Schlussnbogen alles zusammen. Es gab eine Sprintankunft. Während Next Hight und Wheredreamsare abbauten und auch Nordfalke nicht weiterzog, übernahm Lindentree (Yann Lerner) auf einen Rush die Spitze und verschaffte sich einen deutlichen Vorteil. Scalo saß innen rettungslos fest. Auch Zazou hatte erst keinen Platz und musste erst nach außen auf freie Bahn beordert werden.
In bestechender Haltung packte der Hengst des Trierer Sportvermarkters Werner Heinz plötzlich an, und dann gab es eine Gala. Wie auf Rollschuhen näherte und passierte er den sich tapfer wehrenden Lindentree. Weit zurück wurde der Außenseiter Baschar noch Dritter, während Next Hight als Vierter gut abschnitt und noch vor dem sehr unglücklichen Scalo einkam, der alles gegen sich hatte. Nordfalke und Wheredreamsare spannten völlig aus (Video ansehen).
Nach dem vierten Sieg beim erst achten Start in diesem 100.000er dürfte Zazou mit ziemlicher Sicherheit Favorit im Blauen Band werden, dafür war die Leistung einfach überragend.
"Das ist ein ganz tolles Pferd. Er schaltet unterwegs ab, hat den Kopf eines Rennpferdes", erklärte Zazous Trainer Mario Hofer. "Terry hat alles wunderbar gemacht, auch wenn der Rennverlauf auf der Geraden nicht glatt war, nur ein Ass wie Zazou kommt da noch hin. Bei normalem Rennverlauf gewinnt er mit zehn Längen."
Andreas Wöhler haderte mit dem Verlauf für Scalo. "Da braucht man nicht viel zu sagen. Das Rennen ist komplett zu streichen."
Wegen Behinderung an Scalo wurde der ursprüngliche Vierte Next Hight hinter diesen auf Rang fünf zurückgestuft, verbunden mit einem Gewinnausgleich in Höhe von 2500 Euro.
Sehr zufrieden war Waldemar Hickst mit Lindentree. "Wir hatten ein gutes Laufen erwartet, wollen nun ins Derby. Yann Lerner hat sich bereits für den Ritt angeboten", versicherte Hickst, dessen anderer Kandidat Wheredreamsare "im Schlussbogen früher hätte herangehen müssen."
Ziemlich in die Hose ging im Rahmenprogramm das Comeback des letztjährigen Union-Zweiten Oriental Lion. Der 14:10-Favorit wirkte in einem 4000 Euro-Altersgewichtsrennen über 2200 Meter noch rückständig, kam nie in die Nähe der vorderen beiden Pferde.
Mit großem Kampfgeist wehrte Margot Herberts von Peter Schiergen trainierter Duellant, ebenfalls ein einstiges Gruppepferd (38:10) nach einem starken Finish von Filip Minarik alle Angriffe von Trivero knapp, aber sicher ab, während Oriental Lion nur Dritter wurde.
Entschädigung für die Niederlage im Dreijährigen-Rennen mit Cabimas gab es dem 17:10-Favoriten Sanagas (Filip Minarik/Peter Schiergen) im 2200 Meter-Ausgleich III, als dieser sich mit großen Reserven souverän von Nice Land und Feuersturm freimachte.
In der Wettchance des Tages über 1850 Meter sorgte der früh reiterlos gewordene Flat Eric (Tobias Brenner) für die Unruhe an der Spitze, doch mit riesigem Einsatz rettete der sträflich unterschätzte The Desert Saint (176:10, Stephen Hellyn/Jan Pubben) gegen Tamburini, den sehr unglücklich agierenden Belango und den Favoriten Barosch einen minimalen Vorsprung. 65.150:10 bezahlte die Viererwette.
Zum Abschluss behauptete sich der Erftländer Royal Hero (Sabrina Wandt/Michael Blau, 97:10) in einem 2200 Meter-Handicap. Der Tagesumsatz belief sich auf 292.859 Euro, davon kamen 123.752 Euro aus der Außenwette. (13.06.2010)
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