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Krefeld-Jubel: Intercom schnappt sich 6000 Euro-Prämie - vom 01.03.2010, 09:41
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GaloppOnline.de: Krefeld-Jubel: Intercom schnappt sich 6000 Euro-Prämie
Im wichtigsten Rennen der bisherigen Sandbahnsaison ist die Startmaschine defekt! Diese Hiobsbotschaft gab es am Sonntag vor der letzten Prüfung in Dortmund, dem www.german-racing.de - Superhandicap. Denn unmittelbar vor diesem mit 12.000 Euro stattlich dotierten Ausgleich III über 1800 Meter musste man die Entscheidung treffen, dieses Rennen mit der Flagge zu starten. Grund waren die heftigen Böen.
Und wie so oft in solchen Fällen gab es vorher einen Fehlstart, ehe das 13er-Feld dann richtig unter Order war. Bei heftigem Regen und Sturm, der den gesamten Nachmittag über begleitet hatte, war nur noch der harte Kern der Fans vor Ort.
Doch natürlich verfolgte die engagierte Besitzergemeinschaft um den Stall Samt und Seide noch das Geschehen. Denn ihr Dansili-Sohn Intercom (Foto), zuletzt bereits erfolgreich und nun zu einem Kurs von 113:10 sträflich unterschätzt, griff hier an.
Und Filip Minarik machte beim Flaggenstart alles richtig, klaute einige Längen. Nur kurz duldete er Ocareion vor sich, war dann bald wieder vorne und löste sich mit Intercom früh klar von der Konkurrenz. Denango entwickelte noch viel Speed und schob sich vor Feather Cloud sowie Lord of Esteem, während die Favoritin Magic Tilla diesmal nie in die Partie fand. Die Viererwette brachte stolze 135.705:10 Euro.
Der Lohn für das Intercom-Team (dritter Sieg für Mario Hofer, er holte sich auch beide Superhandicaps): 6000 Euro! "Er war so gängig, dass ich ihn bei einem weiteren Fehlstart nicht mehr hätte anhalten können", erklärte Intercoms Jockey Filip Minarik.
Natürlich trübte das schlechte Wetter den Umsatz. 139.000 Euro flossen durch die Kassen, davon ca. 35.000 Euro auf der Bahn, aber die Bedingungen für Aktive und Besucher waren auch alles andere als angenehm. (28.02.2010)
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