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  Hofer-Jubel nach Combat Zones 7.Sieg: "Ein geiles Pferd" - vom 19.07.2010, 09:04
GaloppOnline.de: Hofer-Jubel nach Combat Zones 7.Sieg: "Ein geiles Pferd"

Der Satz erinnerte an einen ähnlichen Spruch von Fußball-Reporter-Ikone Werner Hansch. "Das ist ein geiles Pferd", war Trainer Mario Hofer nach dem Shadwell-Preis am Sonntag in Hamburg völlig begeistert. Kein Wunder, denn der vierjährige Walach Combat Zone (Foto) hatte in diesem 20.000 Euro-Ausgleich I über 1600 Meter unter Ersatzreiter Terry Hellier den siebten Erfolg geschafft!

Der Titel Handicapper des Jahres könnte ihm damit schon sicher sein. Besitzer Guido Schmitt aus Düsseldorf durfte sich nur einen Tag nach dem Ausgleich II-Treffer von Primera Vista über einen weiteren wichtigen Sieg in Horn freuen.

Bei sehr flauer Fahrt tat Terry Hellier das einzig Richtige und beorderte den 35:10-Mitfavoriten bald schon von außen an die Spitze, dort kontrollierte er früh die Konkurrenz und kam zu einem ungefährdeten Drei-Längen-Triumph .

Owentuo raufte Birthday Lion knapp für den Ehrenplatz nieder. Der Pechvogel des Rennens war der stark gewettete Glad Eagle, mit dem sich Adrie de Vries rettungslos festfuhr und der als Vierter völlig unter Wert geschlagen blieb (Video ansehen).

Die Hindernis-Prüfungen in Hamburg bleiben weiterhin eine Domäne von Elfi Schnakenberg und ihrem Sohn Oliver. Denn nach dem Erfolg mit Isola Bene am Samstag drückte Kampino (24:10) dem Hürdenrennen (7000 Euro, 3400 Meter) seinen Stempel auf. Als vieles für den lange führenden Privo sprach, rauschte Kampino noch auf der Flachen mit viel Speed vorbei.

Dritter wurde Time Will Tell, während Final Countdown sich weigerte die Aufgalopphürde zu absolvieren und daraufhin vom Start verwiesen wurde (Video ansehen).

Ein tolles Handicap-Debüt gab die dreijährige Dashing Blade-Tochter Diora (Eduardo Pedroza/Stefan Wegner, 64:10) in einem 1600 Meter-Handicap, als sie knapp gegen Keno und Sachsengold hinkam (Video ansehen).

Einst in Japan stationiert, aber jetzt in Deutschland so richtig auf Touren gekommen: Danon Perth (Jozef Bojko/Andreas Wöhler, 47:10) präsentierte sich in einem 1400 Meter-Ausgleich III weiter gesteigert und rettete sich gegen die heranfliegende Samcible und Giant Step ins Ziel (Video ansehen).

Seinen zweiten Meetingstreffer landete Trainer Sascha Smrczek mit dem tollen Import-Pferd Northern Tour, der mit Eugen Frank allerdings als 28:10-Favorit in der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1600 m) gegen den Trainingsgefährten Falko härter kämpfen musste als erwartet. Die Viererwette mit Venetian Dancer und Royal Kiss auf den Plätzen drei bzw. vier brachte 4413:10 Euro (Video ansehen).

Eine herbe Niederlage für die Oaks d´Italia-Dritte Isantha gab es in einem 8000 Euro-Maidenrennen für dreijährige Stuten über 2200 Meter. Denn die Dai Jin-Tochter gab sich sehr früh geschlagen und endete auf einem der letzten Plätze. Dagegen schoss Rennstall Darbovens Ransom O'War-Tochter Power Eva (54:10, Wladimir Panov) innen durch und kam sicher gegen die Riesenaußenseiterin Dian Goldsborough und Not for Sale hin. Es war der erste Meetingstreffer für Trainer Hans-Jürgen Gröschel (Video ansehen).

Auch Trainer Mario Hofer und Jockey Terry Hellier kamen zu zwei Erfolgen an diesem heißen Nachmittag. Denn Flashing Star holte sich für den Stall Route 66 mit enormer Endgeschwindigkeit noch den finalen Ausgleich IV über 2400 Meter als 60:10-Chance vor Cherry Hill und Royal Hero (Video ansehen).

Einen großen Raum nahmen am Sonntag die Araberrennen ein. In einem 10.000er über 1400 Meter raufte sich der Wallach mit dem Zungenbrecher-Namen Nil Ishan Ibn Al Sakbe (Andre Best/F.Aeschbacher) aus der Schweiz Start-Ziel gegen UAE Dynamic und Malissia nach Hause (Video ansehen).

Im gewöhnlichsten Canter veranschiedete sich der dänische Seriensieger SR Dorwan (24:10, Marc Scott/N.Koustrup) in einem 12.000 Euro-Rennen über 1800 Meter von dem Riesenaußenseiter Sayf und Poulain Kossack (Video ansehen).

In der Shadwell Trophy (15.000 Euro, 1600 m) sprach bis kurz vor dem Ziel alles für die Favoritin Ofira El Samani (Andrasch Starke), doch ganz zuletzt wurde sie noch von dem Belgier Omni D.A. (Koen Clijmans/J.Verstrepen) abgefangen wurde (Video ansehen).

Bei tropischen Temperaturen blieb der Umsatz erneut im Keller. 365.685 Euro (Außenanteil: 163.729 Euro) flossen durch die Kassen. Im Vorjahr hatte man 508.011 Euro erreicht bei nur zehn Rennen erreicht, doch damals gehörte der Hansa-Preis zum Programm und nicht die drei schwächer bewetteten Araberrennen. (11.07.2010)

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