Mario Hofer

12.08.1956 in Obervellach/Österreich geboren
1970 - 1974 Ausbildung zum Jockey in Wien
1975 - 1984 tätig als Jockey (300 Erfolge)
1985 - 1992 Trainer in München
seit 1993 Trainer in Krefeld

Zum Galopprennsport kam Mario Hofer quasi durch einen Zufall,
sprich eine Zeitungsannonce, mit der der Wiener Galopp-Rennverein im Jahre 1971 Jockeylehrlinge erstmals bundesweit suchte.
Die Anzeige wurde auch in Kärnten, wo Mario am 12.August 1956 in Obervellach als viertes von sieben Kindern der Eheleute Hofer zur Welt gekommen war,
mit Interesse gelesen, entsprachen doch Mario`s körperlichen Proportionen genau den in dieser Anzeige gestellten Anforderungen.

Und so begann Mario bei Trainer Dr. Alexander Falewicz eine Jockeylehre in der Wiener Freudenau.
Bereits als Lehrling gewann er in dieser Zeit 54 Rennen, teilweise auch zwischen den Flaggen.
Nach einem halbjährigen Aufenthalt in Neapel trat er dann im August 1975 ein Engagement bei Trainer H. Ziese in München an.
Es schlossen sich Wendejahre an, während denen er unter anderem auch für Adolf Wöhler in Bremen tätig war.
Seine erfolgreichsten Jahre als Jockey fanden in München bei Trainer Charlie Seiffert statt.
Nach dessen Tod wechselte er dann nochmals zu Trainer H. Ziese.

Doch der einmal gefasste Gedanke an den Trainerberuf,
für den er mit der 1981 in Köln bestandenen Trainerprüfung schon früh den Grundstein gelegt hatte, ließ ihn nicht mehr los.
Und so hängte er nach dem Siegritt auf "Sonnenberg" am Buß- und Bettag des Jahres 1984 die vielzitierten Reitstiefel an den Nagel und wechselte mit 28 Jahren das Metier.

Im ersten Rennen (Riemer Aufgalopp) der Saison 1985 sattelte er dann gleich mit dem Pferd "Saldo" seinen ersten Sieger.
Im April 1988 feierte man mit "Münchner Lord" den 100. und Februar 1991 mit "Western As" den 200. Sieger.
Aber auch die Erfolge im Österreichischen Derby 1987 mit "Brooker" und 1988 mit "Le Roi", sowie die Siege 1990 und 1991 durch "Sir Felix" auf Gruppe 3 - Ebene gaben Anlass zum feiern.

Am 29.12.1992 erfolgte dann der Umzug nach Krefeld und somit konnte man in der Saison 1993 erstmals in der Zentrale des Deutschen Rennsports sein Können unter Beweis stellen.
Bereits im ersten Jahr konnte die Gewinnsumme verdreifacht werden und auch in den Folgejahren immer ein Quentchen zulegen und somit am 15. Juli 2001 den 1000. Sieger vom Geläuf abholen.

Zwischenzeitlich hat er sich unter den ersten Fünf der Trainerstatistik etabliert
und in den Jahren 2002 und 2003 das Championat als Hindernistrainer gewonnen.
Stolz ist er aber auch auf bisher über 1700 Siege, davon mehr als 200 Gruppen - und Listen-Siege.